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Du kannst dich hier auf folgende Infos gefasst machen:

  • Veganes Deo selber zu machen hat viele Vorteile: Du weißt ganz genau, welche Inhaltsstoffe drin sind und du schützt die Umwelt, Tiere sowie dich selbst.
  • Eine Deo-Creme kannst du ganz easy aus wenigen Zutaten herstellen - extra Vorteil: Durch den Verzicht auf Alkohol eignet sie sich besonders bei sensibler Haut.
  • Manche der Zutaten sind optional - du kannst die Auswahl der ätherischen Öle & Co. also selbst frei entscheiden.
  • Die Herstellung deines selbstgemachten Deos beginnt mit der Erwärmung des Kokosöls und endet mit der Abfüllung in eine Aufbewahrung, die du dir ausgesucht hast.
  • Dennoch gilt: Schraube erst einmal deine Erwartungen herunter, da sich dein Körper erst einmal an die vegane Deo-Creme gewöhnen muss.
  • Deo selbst herzustellen lohnt sich absolut: Überzeuge dich selbst davon, wie einfach es wirklich ist!
Gibt es eine vegane und umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichem Deo? J...
Gibt es eine vegane und umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichem Deo? Ja! Wir haben DIY-Rezepte und eine einfache Anleitung mit der Ihr eine vegane Deo-Creme von zuhause selber machen könnt. © GettyImages / MariaDubova

Darum solltest du Deo selber machen

Doch warum sollte man sich den "Stress" überhaupt antun, Deo selbst zu machen? Drei gute Gründe sprechen dafür: Dein eigenes Wohl, das Wohlbefinden der Tiere und das Schonen der Umwelt. Und ganz ehrlich: So viel Aufwand ist es gar nicht! Unsere Unwissenheit ist bei Inhaltsstoffen noch unendlich groß. Täglich wird es von uns allen benutzt: Deo. Doch welche Inhaltsstoffe sind überhaupt in einem Deo drin? Und sind diese bedenklich oder gar gefährlich? 

Erhalte hier einen Überblick über einige der bedenklichen Inhaltsstoffe:

  • Aluminium/Aluminiumsalze (Aluminium Chlorohydrate): Sicherlich hast du mitbekommen, dass besonders Aluminium kritisiert wurde. Der Inhaltsstoff steht unter Verdacht krebserregend, speziell mit Hinblick auf Brustkrebs, zu sein. Dies muss medizinisch noch einmal überprüft werden. Dennoch nutzen Hersteller:innen nun oftmals die Deklarierung "ohne Aluminum" um klarzustellen, dass ihre Produkte nicht den Inhaltsstoff enthalten. Hinzu kommt, dass es bei Aluminium ganz schnell mal zu einem Stau von Schweiß kommen kann. Die Folge: Reizungen der Haut und ein juckendes Gefühl. 
  • PEG's: Leider befinden sich PEG’s nicht "nur" in dekorativer Kosmetik, sondern auch in Deos. Das Problem hierbei: Der Abbau von Erdöl endet in immensen Schäden für unsere Umwelt. Der Inhaltsstoff ist gefährlich, da dieser Inhaltsstoffe in der Umwelt nur schwer abgebaut werden kann.
  • Diverse Duftstoffe: So vielseitig die Düfte im Regal der Deos sind, so unterschiedlich sind auch die eingesetzten Duftstoffe. Doch hier ist Vorsicht geboten! Denn teilweise stehen die eingesetzten Duftstoffe in Verdacht, Allergien auszulösen. Hier einige Beispiele: Evernia Furfuracea Extract oder auch Butylphenyl Methylpropional, ebenfalls bekannt unter Lilial. 

Ein Hauptvorteil, dass du Deo selbst herstellst ist also: Du kannst selber entscheiden, welche Inhaltsstoffe drin sind! 

Deo mit Aluminium und in Plastik verpackt war gestern! Wir haben Tipps und Tr...
Deo mit Aluminium und in Plastik verpackt war gestern! Wir haben Tipps und Tricks, wie du dir ganz einfach eine schweißfeste vegane Deo-Creme zuhause zaubern kannst.  © GettyImages / fizkes

Umweltschonend & vegan: Deo-Creme easy selber machen

Vegane Deo-Creme kannst du ganz easy und fix selbst herstellen. Doch, wie geht das überhaupt? Genau das verraten wir dir hier im Folgenden! Das Beste: Wie bei anderen DIYs in der Beauty-Welt, kannst du auch bei der Deo-Creme deinen Wünschen freien Lauf lassen. Mit einem ätherischen Öl ganz nach deinem Geschmack, kannst du dein Deo ganz leicht aufpimpen! Extra Benefit: Dadurch, dass kein Alkohol verwendet wird, eignet sich die selbstgemachte Deo-Creme hervorragend bei sensibler Haut!

Ob zum Sport, für einen langen Abend oder einfach nur im Alltag – die vegane...
Ob zum Sport, für einen langen Abend oder einfach nur im Alltag – die vegane Deo-Creme ist schweißfest und sorgt dabei für einen guten Duft. Wie du dir deine Deo-Creme einfach selber machen kannst, liest du im Artikel.  © GettyImages / Tero-Vesalainen

Deo-Creme: Das benötigst du 

Bei dem Blick auf das Etikett von Deos kriegt man oftmals einen echten Schock. Denn dort stehen so viele Begriffe, mit denen man nichts anfangen kann. Wie zur Hölle soll man also diese Inhaltsstoffe auftreiben? Don’t worry! Die Deo-Creme ist absolut natürlich und wir sind uns fast sicher, dass du viele der benötigten Zutaten bereits Zuhause hast. 

Mit welchen Zutaten du deine selbstgemachte Deo-Creme aufpimpen kannst, verra...
Mit welchen Zutaten du deine selbstgemachte Deo-Creme aufpimpen kannst und wie du den "besonderen Duft" in deine vegane Deo-Creme bekommst, verraten wir dir im Beauty-Artikel.  © GettyImages / svehlik

Für deine DIY Deo-Creme benötigst du:

  1. Kokosöl: Die Basis der Deo-Creme ist Kokosöl. Hier benötigst du etwa 40 g.
  2. Stärke: 20 g, hier eignet sich beispielsweise Kartoffel-, Mais- oder Weizenstärke
  3. Natron: 20 g
  4. Optional je nach Bedarf etwa 10 Tropfen ätherisches Öl deiner Wahl, z.B.: Minze, Lavendel oder Zitrone, Extra Tipp: Mische verschiedene ätherische Öle zusammen, wie beispielsweise Teebaumöl und Lavendelöl.
  5. Optional etwa 1 TL Kakao- oder Sheabutter (bitte nicht zu stark erhitzen) für das Extra an Konsistenz.
  6. Optional ¼ TL Zinkoxid welches antiseptisch wirkt und dafür sorgt, dass du Bakterien, die für den Schweißgeruch verantwortlich sind, den Kampf ansagen kannst.

Als Hilfsmittel sind ein Löffel, eine Schüssel sowie eine Aufbewahrung für dein fertiges Deo gefragt!

Deo-Creme: So gelingt es garantiert!

Du hast alle Inhaltsstoffe griffbereit? Super! Dann geht's jetzt los mit der Anleitung für deine selbstgemacht Deo-Creme:

  1. Erwärme dein Kokosöl bis es flüssig ist (im Sommer kannst du dir den Schritt höchstwahrscheinlich sparen, da es ggf. schon flüssig ist).
  2. Vermische die Kartoffelstärke mit dem Natron.
  3. Gib nach und nach etwas von dem Kokosöl in die Schale.
  4. Verrühre die Masse, bis diese einer Paste gleicht - für den Fall, dass die Creme noch nicht so weich ist: Füge noch ein bisschen Kokosöl hinzu.
  5. Optional: Füge das ätherische Öl oder andere optionale Zutaten hinzu.
  6. Fülle die Deo-Creme in die Aufbewahrung deiner Wahl.
  7. Bewahre deine selbstgemachte Deo-Creme im Kühlschrank auf.

Ganz fix ist deine neue DIY Deo-Creme also ready! Nun musst du nur noch etwas von deiner Deo-Creme unter deinen Achseln verteilen. 

Umweltschonend und vegan: Die vegane Deo-Creme – ganz einfach selbermachen!
Umweltschonend und vegan: Die vegane Deo-Creme – ganz einfach selbermachen! Eine Schritt-für-Schritt Anleitung für das DIY-Beauty-Rezepte findest du in unserem Beauty-Artikel.  © GettyImages / Space_Cat

Deo-Creme selber machen: Tipps

Natürlich haben wir auch hier wieder einige Tipps für dich:

  • Anpassung: Das DIY-Rezept kannst du gerne individuell an deine Bedürfnisse anpassen. Auch bei der Menge kannst du variieren.
  • Keine zu hohen Erwartungen: Besonders, wenn dein Körper herkömmliches Deo gewohnt ist, muss sich dein Körper erst einmal an die Deo-Creme gewöhnen. Sei also bitte nicht zu streng mit dir und warte ab! Die Umstellung dauert seine Zeit.
  • Aufbewahrung: Kokosöl wird besonders im Sommer oft flüssig. Daher ist es am besten, wenn du die Deo-Creme in deinem Kühlschrank aufbewahrst.

Fazit

Auch, wenn aller Anfang manchmal schwer ist: Sollte man sich echt aufraffen, um Produkte, die es ganz normal zu kaufen gibt, selbst zu machen? Wir können dir eins sagen: ES LOHNT SICH! Denn bei DIY-Produkten weißt du immerhin wirklich, welche Inhaltsstoffe drin sind. Denn diese können sich nicht vor verwirrt klingenden Namen verstecken! Zudem ist die Zubereitung viel leichter, als man vielleicht am Anfang denkt. Probiere es aus und überzeuge dich selbst vom Ergebnis! Und wenn du dann einmal richtig in der DIY-Welt angekommen ist, kannst du noch vieles mehr ausprobieren, entdecke: Peelings, Gesichtswasser und Zuckerpeelings zum Selbermachen.

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