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Pferdeschwanz für den Sport: Low oder High?

Was beim Sport immer geht und superschnell gemacht ist, ist der Pferdeschwanz. Dabei ist nur die Frage: Sollte man ihn hoch auf dem Kopf oder eher Richtung Nacken binden? Das kommt darauf an, welchen Sport ihr macht. Geht ihr z.B. joggen, dann ist ein hoher Zopf perfekt, denn so ist er weit weg vom vielleicht verschwitzten Nacken. Macht ihr Yoga oder Pilates, wird ein hochgebundener Zopf bei Bodenübung oder Kopfstand im Weg sein. Hier ist es sinnvoller, ihn tief im Nacken zu binden.

Pony Tail Low
Der Pferdeschwanz – auch Pony Tail genannt – ist ein Frisuren-Klassiker für den Gym-Besuch! Warum? Das lest ihr im Beauty-Artikel. © recep bg

So gelingt die Sportfrisur: Anleitung Pferdeschwanz

Beim Sport muss der Pferdeschwanz so einiges aushalten und sollte nicht mitten beim Sprint auseinanderfallen. Tipp: Die Haare zu Beginn mit einer Bürste (oder den Händen) straff nach hinten ziehen und das Zopfgummi nah am Kopf anbringen. Verwendet ein zweites Zopfgummi zum Fixieren, damit der Pferdeschwanz auch wirklich hält.

Flechtfrisuren für den Sport – praktisch & schick

Egal ob ihr Tennis spielt, laufen geht oder einen Abstecher ins Fitnessstudio macht: Mit einer Flechtfrisur kommt ihr nicht nur stylish, sondern auch sicher durchs Training. Denn sind die Haare einmal fest am Kopf verflochten, halten sie so ziemlich alles aus. Das Tolle: Die Frisur schafft auch intensives und schnelles Training und ist nach dem Sport noch genauso in Form wie davor.

So gelingt die Sportfrisur: Anleitung Flechtfrisur

Flechtfrisuren gibt es verschiedene. Der klassischste Look darunter ist aber immer noch der einfach geflochtene Zopf. Die meisten von uns lernen bereits im Schulkindalter, wie man ihn macht. Wenn ihr diesen Zopf als Sportfrisur wählt, ist eines wichtig: Kämmt die Haare gut durch und bindet sie zuerst mit einem Zopf zusammen, damit sich die Frisur beim Springen und Rennen nicht lockert. Falls ihr seit Ewigkeiten nicht mehr geflochten habt und ein wenig aus der Übung seid, hier eine kleine Auffrischung:

  1. Unterteilt die Haare in 3 gleichmäßig große Partien.
  2. Legt die rechte Strähne zwischen die linke und mittlere Strähne.
  3. Legt nun die linke Strähne zwischen die rechte und mittlere Strähne. Zieht die Haare immer wieder fest, damit der Flechtzopf nicht zu locker wird.
  4. Wiederholt den Vorgang immer wieder bis zum Haarende.
  5. Zum Schluss die Haare mit einem Zopfgummi fest zusammenbinden.

Fischgrätenzopf für den Sport – très chic!

Supercool und praktisch ist beim Sport ein Fischgrätenzopf (auch Ährenzopf genannt). Er sieht kompliziert aus, ist aber eigentlich ganz einfach zu flechten. Seinen Namen hat der Fischgrätenzopf daher, dass er aussieht wie eine Fischgräte bzw. ein Getreidehalm. Er ist perfekt fürs Schwimmen oder Volleyball, aber auch für einen stylishen Auftritt im (Home-)Gym.

So gelingt die Sportfrisur: Anleitung Fischgrätenzopf

  1. Für einen Fischgrätenzopf die Haare in etwa 2 gleich große Strähnen teilen.
  2. Auf der rechten Seite von außen unten eine dünne Strähne herauslösen und diese über die rechte Haarsträhne hin zur linken legen.
  3. Dasselbe auf der linken Seite wiederholen.
  4. Dann wieder rechts, dann wieder links, usw., bis ihr am Ende des Zopfes angekommen seid. Zum Schluss den Zopf mit einem Haargummi festbinden.

Zur Info: Habt ihr viele Stufen im Haar, ist der Ährennzopf vielleicht nicht die beste Wahl, da sich bei gestuften Haaren viele Strähnen herauslösen können und die Flechtfrisur dadurch schnell fransig aussieht.

Bauernzopf
Ob Braids, Fischgrätenzopf oder Bauernzopf – Flechtfrisuren sind schnell und einfach gemacht und perfekt für den nächsten Besuch im Fitnessstudio. © Srdjanns74

Bauernzopf für den Sport – schön & gar nicht so schwer

Eine sehr beliebte Flechtfrisur beim Sport ist der Bauernzopf. Angelina Jolie hat uns im Film Tomb Raider gezeigt, wie sportlich diese Frisur ist und selbst die härtesten Actionszenen aushalten kann. Egal welche Herausforderungen der Bauernzopf zu meistern hat, die Haare sitzen! Das Tolle: Den Bauernzopf könnt ihr in verschiedenen Varianten flechten – mit Mittelscheitel oder ohne, seitlich am Kopf oder als 2 Zöpfe zu beiden Seiten. So lässt sich die Frisur immer etwas abwandeln. Zugegeben, es braucht etwas Übung beim Flechten und vielleicht auch eine helfende Hand, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen.

So gelingt die Sportfrisur: Anleitung Bauernzopf

  1. Das Haar wird für den Bauernzopf am Oberkopf in 3 gleichmäßige Strähnen aufgeteilt. Das heißt, ihr nehmt hier nicht das ganze Haar, sondern nur den oberen Teil.
  2. Legt die rechte Strähne über die mittlere, sodass diese Strähne jetzt in der Mitte liegt. Dann die linke Strähne über die mittlere legen, um auch hier die Strähne in die Mitte zu bringen.
  3. Ab hier nehmt ihr bei jedem „von Außen über die Mitte legen“ von der jeweiligen Kopfseite noch eine kleine Haarsträhne aus dem bisher nicht eingebundenen Haar dazu und legt sie mitsamt der dickeren Strähne über die Mitte.
  4. Das macht ihr so lange, bis alle Haare eingeflochten sind.
  5. Zum Schluss die Haare „normal“ zusammenflechten und am Ende zusammenbinden.

Dutt für den Sport – elegant & stylish

Was als Sportfrisur eigentlich immer geht – weil praktisch, schick und schnell gemacht – ist ein Dutt. Er eignet sich für alle Sportarten – es sei denn, ihr möchtet eine Cap tragen. Ihr braucht dafür nicht mehr als ein Zopfgummi und evtl. ein paar Haarklammern. Tipp: Bindet man sich den Dutt für die Yoga- oder Pilates-Stunde, sollte man ihn lieber ganz hoch oben auf dem Kopf machen, sonst ist er bei den Rückenübungen im Weg.

Dutt Yoga
Der Dutt ist nicht nur einer unserer absoluten Frisuren-Lieblinge, sondern macht auch in jeder Yoga Asana eine gute Figur! © AscentXmedia

So gelingt die Sportfrisur: Anleitung Dutt

Einen Dutt kann man auf verschiedene Arten frisieren. Ihr schaut am besten, welche Art euch liegt und bei welcher euer Haar gut hält. Nehmt – egal für welche Variante – die Haare zu einem Pferdeschwanz zusammen.

  1. Dreht die Längen straff ein.
  2. Wickelt die Haare jetzt wie eine Schnecke um den Zopf-Ansatz herum.
  3. Zum Schluss mit einem weiteren Haargummi fixieren und bei Bedarf mit ein paar Haarklammern feststecken.

Wer den Dutt etwas lässiger möchte, verzichtet darauf, die Haare vorher zu einem Pferdeschwanz zusammenzubinden.

  1. Kämmt die Haare mit den Fingern durch und haltet sie mit einer Hand zu einem imaginären Pferdeschwanz zusammen.
  2. Mit der anderen Hand dreht ihr die Längen ein und wickelt sie zu einem Dutt ein.
  3. Noch zu streng? Dann zieht vorsichtig ein paar Strähnen raus, um den Look aufzulockern.
  4. Haarband drüber und fertig ist der Undone-Look.

Tipp: Für Sportarten, bei denen ihr einen Helm benötigt, bindet den Dutt einfach tief im Nacken zum Low Bun.

Bubble Braids für den Sport – die angesagte Trendfrisur

Schon mal was von Bubble Braids gehört? Gehört vielleicht nicht, gesehen aber sicher. Diese Trendfrisur lebt davon, dass ein lockerer Zopf durch mehrere Haargummis geteilt wird. Die Zwischenteile werden dann etwas aus dem Zopf herausgezogen, sodass eine Art Kugel entsteht (Bubble). Die Frisur ist besonders für dünnes Haar toll, es wirkt mit der Frisur viel voller. Das Gute: Diese geflochtenen Zöpfe zu machen, ist wirklich supereasy und der Effekt ist supercool! Perfekt, wenn ihr nicht nur euer sportliches Können, sondern auch euren Style vorführen wollt.

So gelingt die Sportfrisur: Anleitung Bubble Braids

Für einen langen Zopf mit Bubble Braids kämmt die Haare zuerst gut durch. Evtl. ist es auch sinnvoll, sie vorher zu glätten, wenn ihr eine wilde Lockenmähne habt. Verwendet am besten feine transparente Gummis, die findet ihr in der Drogerie.

  1. Bindet die Haare zu einem Zopf zusammen. Der Zopf kann hoch oben auf dem Kopf, am Hinterkopf oder tief im Nacken sein. Am schönsten sieht es aber aus, wenn der Zopf höher sitzt und die Haare nach dem Frisieren etwas schwingen können.
  2. Nachdem der Zopf befestig ist, positioniert ihr in etwa 5 bis 10 Zentimetern Abstand vom ersten Zopfgummi einen weiteren Gummi.
  3. Danach die Haare zwischen den beiden Stellen vorsichtig herausziehen, sodass eine Art Bubble entsteht.
  4. Ist das erledigt, geht es weiter mit dem nächsten Teil.
  5. Am Ende angekommen noch einen letzten Zopfgummi anbringen und fertig ist diese supercoole Frisur.

Mit dieser simplen Technik könnt ihr die Bubble-Braids-Frisur variieren und bspw. ohne Zopf, direkt am Oberkopf eine Haarpartie abtrennen und mit den Bubbles starten. Besonders cool sehen auch zwei Bubble Braids aus.

Sportfrisuren - Pony Tail high
Einfach, praktisch aber auch stylisch – überzeugt euch von unseren Sportfrisuren und findet euren Favoriten. © sanjeri

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