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Genauso wie eine Fastenkur eine gesunde Reset-Methode für den Körper sein kann, bekommt auch das Haar nach der Detoxkur wieder seinen natürlichen Glanz und seine naturgegebene Kraft zurück. Entscheidend ist dabei eine intakte Kopfhaut. Hier bezieht die Haarwurzel ihre Nährstoffe. Hier wachsen neue Haare nach. Hier kannst du deine Haargesundheit wesentlich beeinflussen. Wir zeigen dir, wie die Entgiftungskur für’s Haar funktioniert, wie du ganz ohne Chemiekeule Haare und Kopfhaut tiefenrein bekommst und wie du deine Kopfhaut von außen und innen nährst.

On top geben wir 5 Tipps für gesunde, schöne Haare.

Auf folgende Infos kannst du dich freuen:

  • In Sachen Pflege ist weniger mehr: Haar Detox wirkt Wunder bei trockenen und strähnigen Haaren.
  • Verschiedene Hausmittel, wie Backpulver und Essig eignen sich besonders für den Detox!
  • Vermeide unbedingt Silikone und Schadstoffe.
  • Integriere eine Kopfmassage fest in deine Routine bei jeder Haarwäsche.
  • Die Detox-Wäsche fängt bei dem gründlichen Bürsten der Haare an und wird beendet mit einer gründlichen Spülung.
  • Trockne deine Haare besonders schonend.
  • Besonders wichtig bei Haar Detox: Feuchtigkeit!
  • Mit Hairfood kannst du die optimale Grundlage für eine intakte Kopfhaut schaffen.
  • Finde Produkte, die wirklich zu dir und deiner Haarstruktur passen!
  • Auch gesunde Haare brauchen Styling-Pausen.

Detox für die Haare – verschiedene Möglichkeiten mit Hausmitteln

Würdest du abends ins Bett gehen, ohne dich abzuschminken? Eben! Genauso wie wir unsere Gesichtshaut abends von Makeup und morgens von Pflegerückständen befreien, muss auch das Haar und die Kopfhaut regelmäßig gereinigt werden. Wenn du deine Haare wäschst, entfernst du zwar Schmutz und Talg, danach stylst du sie aber auch wieder, pflegst sie mit Conditioner, Ölen und Masken. All die Leave-in-Pflegeprodukte und die Stylingprodukte lagern sich mit der Zeit immer mehr auf dem Haar und vor allem auf der Kopfhaut ab. Das Ergebnis: Ein platter Ansatz, spröde und glanzlose Längen und trockene, fransige Spitzen. It’s Detox o’clock! Ähnlich wie beim Entschlacken und Entgiften des Körpers musst du erst mal alle belastenden Schadstoffe loswerden und dann die körpereigenen Regenerationsfunktionen ankurbeln. Der erste Step ist also eine intensive Reinigung.

Mit diesen cleveren Hausmitteln bekommst du deine Haare wieder tiefenrein.

1. Backpulver-Detox: So geht’s

Einen Teelöffel Backpulver mit einem Klecks Shampoo zu einer Paste verrühren. Anschließend damit den Haaransatz peelen. Die Haare sollten dafür schon nass sein. Danach kannst du deine Haare wie gewohnt waschen. Das feinkörnige Pulver wirkt wie ein mechanisches Peeling. Es trägt kleine Hautschüppchen von der Kopfhaut ab und löst Talg, Schutz und Pflegerückstände. Achte darauf, die Paste samt Schmutz gründlich auszuspülen.

2. Haar-Detox mit Essig:

Mische zwei Teelöffel Apfelessig mit einer Tasse Wasser. Neben Apfelessig eignet sich für die saure Rinse auch Balsamico-Essig, Kräuteressig und Zitronensaft oder Zitronensäure. Nach der Haarwäsche spülst du deine Haare vom Ansatz bis zu den Spitzen mit der sauren Spülung. Du musst sie nicht mehr ausspülen. Sie hilft der Kopfhaut den ph-Wert wieder ins Gleichgewicht zu bringen und legt die Schuppenschicht der Haare wieder an. Eine geschlossene Schuppenschicht bedeutet zum einen glänzendes Haar, vor allem aber besseren Schutz für die Haarstruktur. Sie ist weniger angreifbar für Umwelteinflüsse und verliert weniger Feuchtigkeit

3. Oil-tox: So entgiftest du mit Öl

Teebaumöl ist antiseptisch, antibakteriell und killt Pilze. Auch, wenn sich Öl im Haaransatz nicht gerade nach Detox anfühlt, so ist es doch sehr reinigend. Und zudem noch so schön unkompliziert: Einfach deine Shampoo-Portionen mit zwei-drei Tropfen Teebaumöl anreichern und die Haare gründlich einschäumen. Lass den Mix für ein paar Minuten einwirken und spüle ihn dann gründlich aus.

Und diese Hausmittel sind echte Power-Treatments fürs Haar:

1. Olivenöl Haarkur

Olivenöl ist vor allem ein super natürlicher Feuchtigkeitsspender fürs Haar. Erwärme etwa zwei Esslöffel (bei kurzen Haaren reicht auch einer) Öl vorsichtig, es sollte nur lauwarm sein und massiere damit deine Kopfhaut. Die Ölreste kannst du anschließend in den Längen gründlich verteilen. Nimm dir dafür rund zwanzig Minuten Zeit, damit das Öl gut einziehen und wirken kann. Danach sind deine Haare gut versorgt, die Schuppenschicht ist angelegt und hält die Feuchtigkeit fest. Nun kannst du sie mit Shampoo waschen.

2. DIY mit Ei

Eine Haarmaske mit Ei versorgt deine Mähne mit jeder Menge Proteinen. Die Eiweiß-Kur kräftigt das Haar, beugt Spliss vor und bringt es wieder zum Glänzen. Du kannst entweder ein rohes Ei direkt in die Kopfhaut einmassieren, schließlich hat diesen Beauty-Trick schon Oma angewandt. Oder du mixt das Ei mit etwas Conditioner, dann fühlt sich die Masse etwas angenehmer an und lässt sich leichter wieder ausspülen. Danach wäschst du dein Haar wie gewohnt.

5 Tipps & Tricks für gesunde & schöne Haare

Föhnen, glätten, frisieren, flechten, toupieren, fixieren und locken – die Mähne echter Stylistas muss schon einiges mitmachen. Ganz nebenbei halten die Haare noch Wind, Nässe, Kälte, Hitze und UV-Strahlung aus. Kein Wunder, dass die Strähnen da auch mal schlapp machen. Wenn dein Haar auch müde und platt, trocken und frizzy oder strähnig und glanzlos wirkt, dann wird es Zeit für eine Detoxkur. Nun heißt es weniger Stress und Schadstoffe und dafür mehr Natur und Nährstoffe für gesunde schöne Haare. Das Detoxprogramm ist nämlich nach der Tiefenreinigung noch nicht erledigt. Nachdem du Schmutz und Produktrückstände los bist, solltest du auf natürliche Produkte setzen. Naturkosmetik oder selbst gemixte Pflege, ohne Silikone und Schadstoffe lässt das Haar aufatmen und unterstützt die Kopfhaut beim Regenerieren. Du wünschst dir stattdessen gesundes, kräftiges, geschmeidiges, glänzendes Haar, dann haben wir hier fünf einfache Tricks für dich, die deine Haare garantiert wieder in Topform bringen.

Wenn du unsere Beauty-Tipps befolgst, deine Haare von Chemie und Schadstoffen fernhälst und vier bis fünf Wochen durchhältst, wirst du mit einer glänzenden, aber vor allem gesunden Prachtmähne belohnt.

Tipp 1: Eine Massage für deine Kopfhaut

Massier deine müde Mähne zurück ins Leben. Die Mini-Kopfmassage sollte fester Bestandteil jeder Haarwäsche sein, denn sie bringt so viele Benefits mit sich, die solltest du dir nicht entgehen lassen. Während deiner Detoxkur solltest du dir regelmäßig Zeit für intensive Kopfmassagen nehmen. Denn während du auf Chemie und belastende Stylingprodukte verzichtest, kannst du durch die Massage die Regeneration des Haars ordentlich ankurbeln. Du kannst deine Spitzen mit Öl pflegen und deine Längen mit Masken verwöhnen, wenn deine Kopfhaut in keinem guten Zustand ist, dann werden deine Haare auch nicht gesund und zufrieden aussehen. Mach dir bewusst, dass deine Haare auf einen gesunden Nährboden, also eine intakte Kopfhaut angewiesen sind. Daher ist es beim Haar-Detox entscheidend deine Kopfhaut gründlich zu reinigen, sodass sie frei von belastenden Rückständen, Schmutz und Talg ist. Anschließend kannst du mit regelmäßigen Massagen die Selbstheilung deiner Haare unterstützen. Die Wirkung einer Kopfmassage beschränkt sich nicht nur direkt auf die Kopfhaut, sondern beeinflusst die Haarwurzel, das Haarwachstum und die natürlichen Detoxprozesse im Körper. Eine Kopfhautmassage kurbelt die Durchblutung der Haut an. Mehr Blut gelangt mit mehr Nährstoffen und mehr Sauerstoff an die Haarwurzeln. Die Wirkung einer Kopfmassage: Die Haarwurzel wird mit natürlichen Goodies versorgt, stimuliert, gekräftigt und bei regelmäßiger Wiederholung sogar zum Wachstum angeregt. Zudem kommt der Lymphfluss in Schwung, was den kompletten Körper beim Entgiften unterstützt. Schließlich wird bei der Kopfmassage anfangs auch die Talgproduktion angeregt. Doch nachdem sich diese erste Reaktion eingependelt hat, fetten die Haare sogar weniger schnell nach. Du kannst deinen Kopf während der Haarwäsche massieren oder im trockenen Zustand vor dem Haarewaschen. Oder du kombinierst dazu ein Haarpeeling. Bewege deine Finger mit wenig Druck in kreisenden Bewegungen über den kompletten Kopf. Pass dabei nur auf, dass deine Längen nicht verknoten.

Tipp 2: Haare richtig waschen – hierauf kommt es an

Für die tiefenreine Haarwäsche, die sämtliche Produktreste entfernen soll, gibt es eigene Detox und Deep-Repair-Shampoos. Wichtig ist vor allem, dass du ein Produkt ohne Silikone, künstliche Aromen und Duftstoffe oder sonstige Nasties wählst. Gerade die sollen nämlich von der Kopfhaut und den Längen gewaschen werden. Gönn deinem Haar eine Deep Clean Kur und befreie es von sämtlichen Rückständen, die sich durch Styling und Pflege angesammelt haben. Selbst gesundes Haar kann einmal im Monat ein tiefenreinigendes Treatment gebrauchen. Danach solltest du, wie gesagt, für eine Weile auf belastende Produkte verzichten. Die Routine eignet sich zum Beispiel wunderbar für einen echten Selfcare-Sunday, da du für jeden Step etwas Zeit brauchst. Die Detoxkur ist nicht eben mal schnell unter der Dusche erledigt – zumindest nicht, wenn sie gründlich gemacht werden soll.

Und so funktioniert die Detox-Wäsche:

1. Gründlich Bürsten: Bürsten funktioniert quasi wie eine kleine daily Detoxkur fürs Haar. Wenn du dir jeden Tag etwas Zeit dafür nimmst und dein Haar vom Ansatz bis zu den Längen gründlich bürstest, dann entfernst du damit schon oberflächliche Ablagerungen. Du verteilst Feuchtigkeit vom Ansatz hin zu den Spitzen, hilfst dabei die Schuppenschicht geschlossen zu halten und stimulierst die Kopfhaut. Vor der Detox-Wäsche wird es auch nochmal Zeit den kompletten Kopf gründlich zu Bürsten. 

Extra Tipp: Haarbürsten mit Kunststoffborsten sind zwar besser geeignet um Knoten zu entwirren, aber Naturhaarbürsten (zum Beispiel mit Wildschweinborsten) können Schmutz besser aufnehmen und legen die Schuppenschicht an. Es lohnt sich also immer beide Bürsten zu Hause zu haben.

2. Peeling: Bevor das Shampoozum Einsatz kommt, befreit ein Peeling die Kopfhaut von Schmutz, Talg, Schüppchen und Produktrückständen. Nimm dir auch dafür wieder etwas Zeit. Massier das Kopfhaut-Peeling gründlich ein. Nutze die Gelegenheit, um dir dabei eine Kopfhautmassage zu verpassen.

3. Detox Shampoo: Spül das Peeling gründlich aus und reinige deine Haare anschließend wie gewohnt mit einem Detox-Shampoo. Nachdem das Peeling Ablagerungen auf der Kopfhaut gelöst hat, räumt das Shampoo nun die letzten Reste aus dem Weg. Aber auch die Längen, bis hin zu den Spitzen, werden von einem Film aus Produktresten befreit.

4. Feuchtigkeit spenden: Nun können deine Haare Feuchtigkeit und Pflegewirkstoffe wieder wesentlich besser aufnehmen. Jetzt, wo die hemmende Schicht aus Talg und Produktrückständen weg ist. Setze aber unbedingt auf natürliche Produkte oder verwende eine selbst gemixte Kur, um deinem Haar Feuchtigkeit zu spenden. Die weiter oben beschriebene Saure-Essig-Spülung eignet sich zum Beispiel super. Belastende künstliche Leave-in-Produkte sind vorerst tabu. Ein Spitzenöl oder Trockenöl kann jetzt zum Beispiel optimal aufgenommen werden. Conditioner und Pflegespülungen sollten keine Chemie enthalten und unbedingt gut ausgespült werden und nicht im Haar hängen bleiben.

5. Gründlich spülen: Die ganze Prozedur ist wohl etwas zu zeitaufwendig für die Dusche. Aber zum Abschluss wird doch noch gebraust. Geh sicher, dass du Shampoo und Spülung gründlich ausgewaschen hast und verpass deinen Längen schließlich noch einen Kälteschock. Spül deinen Kopf mit kaltem Wasser ab. Die Poren auf der Kopfhaut schließen sich, die Durchblutung wird nochmals kurz angekurbelt und die Schuppenschicht an jedem Haar schließt sich. Das Ergebnis: Feuchtigkeit und Pflege wird eingeschlossen und die Haare wirken sofort glänzender und geschmeidiger.

Tipp 3: Haare trocknen für gesunde Haare

Das Detox-Programm geht weiter. Nach der Wäsche ist vor dem Trocknen. Hier gilt weiterhin: Gönne deiner Mähne eine Pause von sämtlichen Stylingprodukten und Tools. Jetzt wo du dein Haar gerade von sämtlichen Ablagerungen befreit hast, solltest du nicht sofort eine neue Schicht nachlegen. Stattdessen gehst du extra schonend vor. Wickle deine Längen in ein Baumwolltuch. Du kannst auch ein altes T-Shirt verwenden. Wichtig ist allerdings, dass das Material aus 100% Baumwolle besteht. In dem Shirt-Turban können die Haare erstmal ganz in Ruhe antrocknen. Anschließend nimmst du den Turban ab und beginnst deine Haare vorsichtig damit zu kneten oder trocken zu tupfen und drücken. Absolute Don’ts: Wildes Rubbeln, nasse Haare kämmen und super heiß Föhnen. Das alles bedeutet Stress für’s Haar. Durch das Rubbeln raut die Schuppenschicht wieder auf und die Haare werden frizzy. Im nassen Zustand sind die Haare empfindlicher und brechen leichter ab, warte bis sie trocken sind, wenn du sie entwirren musst. Der Föhn, oder andere Hitze-Styling-Tools, entziehen dem Haar wieder Feuchtigkeit, deswegen solltest du während der Detoxkur auch darauf verzichten. Am besten lässt du deine Mähne nun einfach lufttrocknen. Falls du deine Haare abends wäschst und gleich danach ins Bett willst, wickel deine Haare in ein Seidentuch. Die feuchten Längen würden ansonsten am Kopfkissen reiben, aufrauen und abbrechen.

Tipp 4: Feuchtigkeit ist das A und O

Gesundes Haar braucht viel Feuchtigkeit, und zwar von außen und innen. Achte also auch darauf, immer genügend zu trinken. Ansonsten gilt: Viel auf feuchtigkeitsspendende Produkte setzen und austrocknende Produkte vermeiden. Gesunde Haarfasern haben einen Feuchtigkeits- bzw. Wassergehalt von 10%. Ist die Haarstruktur beschädigt, können die Haare Feuchtigkeit nicht mehr gut halten. Bekommt das Haar zudem zu wenig Feuchtigkeit, über die Haarwurzel, wird es immer trockener und brüchiger. Du merkst, dein Haar fühlt sich rau und strohig an, es verliert seinen Glanz und entwickelt Spliss. Nach der Detox-Wäsche sind deine Haare optimal vorbereitet, um ihnen eine Portion Extra-Feuchtigkeit zu verpassen. Idealerweise mit natürlichen Feuchtigkeitsspendern. Pflanzliche Öle sind echte Pflegebomben für deine Haare. Selbst bei langen Haaren reicht schon eine haselnussgroße Portion, die du von den Spitzen beginnend, gleichmäßig in deine Längen streichst. Den Ansatz kannst du aussparen. Keine Sorge, das Öl wird einziehen. Deine Haare werden danach nicht strähnig aussehen.

Ansonsten gelten die folgenden top To Do’s für gepflegte, gesunde Haare:

  • Verzichte vorerst auf chemische Stylingprodukte die das Haar austrocknen. Während der Detoxkur bleiben belastende Produkte von den Haaren fern.
  • Föhne deine Haare so selten wie möglich. Wenn du nicht darauf verzichten kannst, dann föhne mit geringer Hitze.
  • Setze weiterhin auf anregende Kopfmassagen, saure Spülungen und Bürsten mit natürlichen Borsten.
  • Gönn deinem Haar eine natürliche feuchtigkeitsspendende Haarmaske. Am besten selbst gemixt aus Avocado und Olivenöl.
  • Schütze deine Haare vor austrocknenden Umwelteinflüssen wie UV-Strahlung, extreme Kälte oder Wind.

Hairfood – schaffe eine intakte Kopfhaut

Detox von innen und außen? Ergibt doch eigentlich Sinn, oder? Wenn wir gerade schonmal dabei sind, warum nicht gleich den ganzen Körper von Nasties befreien. Eine Entgiftungskur wirkt sich nämlich auch auf die Haargesundheit aus. Du hast bestimmt schon bemerkt wie deine Haut auf Junkfood, Zucker und Alkohol reagiert, oder? Eben. Auch die Kopfhaut ist nicht glücklich über ungesunde Ernährung. Damit dein Haar gesund und kräftig wachsen kann, braucht es Nährstoffe, die es über die Haarwurzel bezieht. Um den Körper zu entgiften, musst du nicht von Luft und Liebe allein leben. Verzichte einfach für ein paar Tage auf Zucker, Fertigprodukte, Alkohol, Kaffee und Weißmehl. Tierische Lebensmittel sind sehr säurehaltig und bringen den Basen-Säuren-Haushalt aus dem Gleichgewicht, wodurch der Körper und die Haut zu häufigeren Entzündungen neigen. Stattdessen gönnst du deinem Körper nun viel Gemüse, frische Zutaten, reichlich Wasser und ungesüßten Tee. Du musst auf keinen Fall hungern oder fasten. Im Gegenteil, du brauchst wichtige Nährstoffe für gesunde Haare. Setzte dabei auf diese Hair-Foods:

1.Nüsse: Vor allem Walnüsse und Mandeln sind reich an Omega-3-Fettsäuren und Vitamin E.

2.Haferflocken: Sie sind nämlich großartige Biotin-Lieferanten. Zudem enthalten sie reichlich Zink.

3.Soja: Sojaproteine kräftigen das Haar und fördern das Wachstum.

4.Linsen: Die Hülsenfrüchte stecken voller Vitamine, Ballaststoffe, Magnesium und Eiweiß. Zudem liefern sie dem Haar Zink, ein super wichtiger Baustein für gesunde Haare.

5.Brokkoli: Aus dem grünen Super-Gemüse bezieht der Körper Eisen, Vitamin C und Folsäure.

6.Heidelbeeren: Sie sind kleine Antioxidantien-Bomben und spenden zudem Vitamin C.

7.Spinat: Dem Mythos zufolge soll Spinat stark machen. Die Haare stärkt er tatsächlich, nämlich mit Eisen, Folsäure, Vitamin A, C und Betacarotin.

8.Avocado: In dem grünen Fruchtfleisch stecken über 20 Vitamine. Für die Haare sind vor allem Vitamin B, C, E und K, Betacarotin und Omega-3-Fettsäuren besonders wichtig.

Gesundes & normales Haar – so erkennst du es

Du kannst gesundes Haar fühlen und sehen. Sind deine Haare gesund, sollten sie weder strähnig noch trocken sein, sie sollten einen natürlichen Glanz haben. Wobei das natürlich auch vom Haartyp und deiner natürlichen Haarstruktur abhängt. Mach dir also keine Gedanken, wenn deine Mähne nicht so schimmert, wie die der Stars und Sternchen auf dem Red Carpet oder auf Instagram. Entscheidend ist, dass dein Haar sich kräftig anfühlt, nicht zu schnell nachfettet, sich nicht spaltet oder bricht. Wenn du das Gefühl hast, dein Ansatz ist immer ölig, egal wie oft du deine Haare wäschst, wenn deine Spitzen frizzy abstehen, Doppelspitzen bilden oder gar brechen, wenn dein Haar kraftlos wirkt, dann ist es wohl aus dem Gleichgewicht geraten. Häufig liegt dies an der falschen Pflege, an Produkten, die nicht zu dir passen, oder auch an Überpflegung, an zu vielen Produkten auf einmal. Dann ist eine Detoxkur genau das richtige. Hast du deine Haare von belastenden Produktrückständen befreit und ihnen etwas Zeit gegeben, um sich wieder einzupendeln, dann kannst du auch wieder loslegen. Dann darfst du auch wieder zu Pflege- und Stylingprodukten greifen. Wichtig ist allerdings, dass du Produkte findest, die zu dir, deiner Haarstruktur und deinen entsprechenden Bedürfnissen passen.

Fazit

Fassen wir nochmals zusammen: Selbst wenn deine Haare gesund sind, können sie immer wieder mal eine Styling-Pause vertragen. Außerdem kannst du rund einmal pro Monat zu einem Deep-Cleaning- Shampoo greifen, um Produktrückstände loszuwerden. Aber wenn sich deine Haare tatsächlich ungesund anfühlen, dann wird es Zeit für eine Detoxkur. Dann lohnt sich eine echte Auszeit von Styling, Überpflegung, Chemie und Hitze. Schöne Haare sind gesunde Haare, die lang und kräftig wachsen können, weil eine intakte gesunde Kopfhaut die solide Basis bildet. Mit unseren Tipps kannst du deine Haare wieder reparieren und selbst überpflegte oder trockene Längen wieder gesund und kräftig pflegen.

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