- Bildquelle: Natalia Grabovskaya © Natalia Grabovskaya

Ombré, Balayage und Curated Blonde: Die Haarfärbetechniken im Überblick

Bei Curated Blonde handelt es sich um einen neuen Haarfarbentrend, der davon lebt, unterschiedliche Haarfärbetechniken zu kombinieren. So wird das Haar z.B. nicht nur mit der Balayage-Technik gefärbt, sondern kann auch mit Ombré- oder anderen Blond-Färbetechniken behandelt werden. Hier lest ihr, worum es bei den einzelnen Techniken geht. Tipp: Lasst die Haare – egal für welche Kombinations-Technik ihr euch entscheidet – am besten beim Profi färben.

Ombré

Ombré (bedeutet auf Französisch so viel wie „Schatten“) ist eine Haarfärbetechnik, bei der die Haare am Ansatz dunkler sind und zu den Spitzen hin heller werden. Die Haare am Kopf entsprechen entweder der Naturhaarfarbe oder werden mit Absicht dunkler gefärbt. In den Längen sind die Haare dagegen heller. Meist werden sie hierzu aufgehellt bzw. blondiert. Der Übergang von dunkel zu hell darf hier deutlich zu erkennen sein. Am besten funktioniert der Ombré-Look bei mittellangem bis langem Haar. Die Haarfärbetechnik könnt ihr aber nicht nur in der Kombination dunkelbraun und blond oder blond zu blond färben lassen, theoretisch geht das auch etwas abgedrehter – zum Beispiel mit Lila. Wer Fan von sanften Übergängen ist, der entscheidet sich aber besser für Balayage.

Balayage

Balayage (bedeutet auf Französisch so viel wie „fegen“) ist eine Färbetechnik mit sanften Übergängen. Die Highlights im Haar werden hier und da per Hand in fegenden Bewegungen (ohne Folienabdeckung) platziert, bestehen aus unterschiedlichen sanften Tönen (wie zum Beispiel Honigblond) und lassen das Haar so sehr verspielt und natürlich (wie von der Sonne geküsst) wirken. Am Haaransatz sowie am Unterkopf bleiben die Haare dunkler. Zu den Spitzen hin werden sie heller. Wie bei Ombré, sieht diese Färbetechnik am schönsten bei mittellangem bis langem Haar aus.

Curated Blonde

Bei Curated Blond kombiniert der Friseur oder die Frsieurin verschiedene Haarfärbetechniken, so kann die Farbe individuell auf euren Typ abgestimmt werden. Das gesamte Haar wirkt heller, der Ansatz bleibt bei Curated Blonde aber unbehandelt. Nur das Haupthaar bekommt verschiedene schöne Blondtöne (z.B. Karamellblond). Die Übergänge bleiben hier subtil, das Ergebnis wird dadurch sehr lebendig. Die perfekte Sommerfrisur!

Blondierte Haare pflegen: Diese Tipps solltet ihr berücksichtigen

Egal ob sanfte Übergänge oder Blockabsatz: Wer seine Haare blondiert, mutet ihnen Stress zu. Das heißt, die Haare brauchen nach der Behandlung Extra-Aufmerksamkeit und sollten mit den richtigen Produkten gepflegt werden. Wenn das Haar stumpf und brüchig wird, nutzt das schönste Blond auf dem Kopf nämlich nichts. Greift am besten zu Shampoo und Conditioner für gefärbtes bzw. blondiertes Haar. Am besten enthalten die Produkte weder Sulfate, Parabene noch Silikone. Plus: Gönnt euren Haaren rund zwei Mal in der Woche eine intensive Feuchtigkeitskur.

Haircare: Blondierte Haare
Wie wird blondiertes Haar richtig gepflegt? Wir empfehlen euch Haircare Produkte für coloriertes Haar ohne chemische Inhaltsstoffe. © grinvalds

Diese Stars tragen bereits Curated Blonde

Abschauen kann man sich den Curated-Blonde-Style u.a. bei Sängerin Beyoncé sowie Sängerin Ciara, Schauspielerin Halle Berry oder auch Rosie Huntington-Whiteley. Alle tragen den Style zu einer unterschiedlichen Frisur, haben unterschiedliche Blondtöne im Haar sowie eine unterschiedliche Grundhaarfarbe. Das zeigt, wie gut dieser Haartrend wirklich zu jedem:r von uns passt – egal welche Hautfarbe bzw. welchen Hautton wir haben.

Zu diesem Hauttyp passt Curated Blonde am besten

Der große Vorteil bei Curated Blonde ist die Mischung verschiedensten Blondtöne und -techniken. Egal ob dunkelblond, hellblond, platinblond, nur in den Spitzen, als Blocksträhnen oder ganz subtil: Alle Farben werden ganz individuell an Geschmack, Frisur und Hauttyp angepasst. So eignet sich Curated Blonde wirklich für jede:n von uns. Es kann sogar auch gut mit leichten Rot-Nuancen oder dunklen Brauntönen kombiniert werden. Nachteil: Selbst färben lässt sich dieser Style nur sehr schwer. Lasst die Haare also besser beim Profi färben.

Hauttyp: Curated Blonde
Dunkelblond, hellblond, platinblond oder einfach nur die Spitzen gefärbt – was den Hairtrend „Curated Blonde“ so einzigartig macht und zu welchem Hauttyp der Trend ganz besonders gut passt, das lest ihr hier. © PIKSEL

So stylen wir Curated Blonde richtig

Am schönsten sieht Curated Blond bei mittellangem bis langem Haar aus. Eine Kurzhaarfrisur eignet sich nicht dafür. An sich sind bei Curated Blonde alle Langhaar-Looks erlaubt. Da Curated Blonde von vielen Highlights im Haar lebt, ist es natürlich etwas schade, wenn ihr die Haare nach dem Styling immer zum Zopf bindet oder einen Dutt tragt. Eine Frisur, bei der die Haare offen getragen werden, passt hier besser. Wenn ihr die Haare aber lieber aus dem Gesicht haben möchtet, versucht es mal mit einem süßen Halfbun. Besonders cool sieht Curated Blonde übrigens auch in Kombination mit Curtain Bangs oder einem ausgefransten Pony aus.

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