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"Winnetou"-Darsteller Ralf Wolter ist tot

14.10.2022 • 13:12

Als kichernder Trapper in den "Winnetou"-Filmen ist Ralf Wolter in den 1960er Jahren zum Kinostar geworden. Nun ist er im Alter von 95 Jahren gestorben.

Seine Auftritte an der Seite von Pierre Brice und Lex Barker sind vielen Zuschauern bis heute wohl am besten in Erinnerung geblieben: Als kichernder Trapper in den „Winnetou“-Filmen ist Ralf Wolter in den 1960er Jahren zum Kinostar geworden. Nun ist er im Alter von 95 Jahren gestorben, wie seine Ehefrau am Freitag der Deutschen Presse-Agentur sagte. Geboren wurde der Schauspieler, der seit Jahrzehnten in München lebte, in Berlin. Sein Vater war Zirkusartist, die Mutter Musikerin. Nach dem Besuch einer Schauspielschule arbeitete Wolter als Kabarettist. Theaterstationen waren Bühnen in Berlin, Potsdam und München. Wolter war aber nicht nur in den „Winnetou“-Filmen zu sehen (erstmals 1962 in „Der Schatz im Silbersee“), sondern stand auch für zahlreiche TV-Produktionen wie den „Tatort“ oder „Der Alte“ vor der Kamera. Aus der Öffentlichkeit hatte sich der Publikumsliebling schon lange zurückgezogen. Seinen letzten Auftritt in einem Film hatte er 2012 in „Bis zum Horizont, dann links“ mit Kollegen wie Otto Sander, Herbert Feuerstein, Tilo Prückner und Anna Maria Mühe gehabt. Der „Bild“-Zeitung sagte Wolter  2013: „Man erreicht irgendwann einen Punkt, wo man sagt: Es ist wirklich genug, ich will nicht mehr.“ Wolter hinterlässt seine Frau und zwei Kinder.