- Bildquelle: dpa © dpa

Umgerechnet 56 Millionen Euro hat "James Bond 007: Spectre" in den ersten sieben Tagen seit Erscheinen in Großbritannien eingespielt. Damit hat Daniel Craig (47) die Regentschaft von "Harry Potter" eiskalt beendet. "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" hatte 2004 in der ersten Woche 32 Millionen Euro in die britischen Kinokassen gespült. Gegen das Geheimdienst-Franchise von heute in etwa so erfolgreich wie ein Schurke im Kampf gegen 007. Weltweit steht "Spectre" derzeit bei 71 Millionen Euro, wobei der entscheidende Filmstart erst noch ansteht: Kommenden Freitag läuft das Spektakel in den USA an.

Bis "James Bond 007: Spectre" in eine Dimension kommt, um den in diesem Jahr international bislang erfolgreichsten Film zu gefährden, wird es noch eine ganze Weile dauern. Unfassbare 1,4 Milliarden Euro hat "Jurassic World" weltweit eingespielt – da muss für Daniel Craig und seine Cast-Kollegen noch so einiges passieren, um mitreden zu können. Auch profitabel ist die 27. Ausgabe des Franchises längst noch nicht. 280 Millionen Euro hat der Action-Knaller gekostet. Allein für Autos wurden 33 Millionen Euro in die Luft geblasen. "Wir haben den Rekord beim Autozerlegen geknackt", jubelt Stuntkoordinator Gary Powell laut "The Sun". "Allein in Rom waren es Autos für Hunderttausende Pfund. Wir haben die ganze Nacht gedreht für gerade mal vier Sekunden Filmstrecke."

Auch die beteiligten Kinos für den Filmstart von "James Bond 007: Spectre" in Großbritannien bedeuten einen Rekord auf der Insel. 647 Ticketschalter und 2.500 Screens bedeuten das breiteste Release, das Großbritannien und Irland je gesehen haben. Hauptdarsteller Daniel Craig hat bislang offengelassen, ob er für den nächsten Bond-Film erneut als 007 zur Verfügung stehen wird.