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"Independence Day"-Darsteller Will Smith (47) kennt sich mit Szenarien aus, bei denen alles auf dem Spiel steht. Als der Schauspieler und Rapper nun in der "CBS Sunday Morning"-Show zu Gast war, dauerte es nicht lange und die aktuelle Lage des Landes kam auf den Tisch. Eigentlich war der Star wegen der Promo zu seinem neuen Film "Concussion" gekommen. Die Frage, was Smith tun würde, wäre er eben kein Hollywoodstar oder Musiker, führte zügig woanders hin: "Wenn die Leute weiter dieses irre Zeug in den Nachrichten erzählen, von wegen Mauern und Muslimen, wird mich das in den politischen Ring zwingen." Natürlich wusste jeder im Studio und an den Bildschirmen, von wem da die Rede war: Donald Trump (69) und sein Kurs beschäftigen seit Wochen.

Der Milliardär, der am liebsten als US-Präsident ins Weiße Haus einziehen will, hat zuletzt einige krude wie unerträgliche Statements zum Besten gegeben. So wolle Donald Trump eine dreißig Meter hohe Mauer bauen lassen, um die illegale Zuwanderung aus Mexiko zu verhindern. Außerdem wolle er keine Muslime mehr ins Land lassen und diejenigen, die bereits im Land lebten, müssten sich in einer speziellen Datenbank registrieren lassen. Will Smith wird sich denn abwegigen Ideen entgegenstellen – auf seine Art. Ob der "Independence Day"-Held andere Ämter im Auge habe? "Das soll wohl ein Witz sein", so der Mime lachend. "Ich will Präsident werden, was soll ich da sonst noch für Ämter ansteuern."

Will Smith spüre schon seit ewig Dinge in sich, die er der Welt noch zu schenken gedenke, die er bislang aber nicht in sich abrufen könne. Fazit des Auftritts: Möge das Multitalent irgendwann zu diesem inneren Potenzial vordringen und genug Kraft daraus schöpfen, um Typen wie Donald Trump die Stirn zu bieten.