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Die Verantwortlichen von "Gotham" scheinen für Staffel 2 vor allem eines vorgehabt zu haben: Wir fahren die heftigste Schurkenpalette auf, die eine Serie über Superhelden je gesehen hat. Und so wird sich Jim Gordon alias Benjamin McKenzie (37) zum einen den Fieslingen gegenübersehen, die er in Season 1 schon ausschalten musste. So werden altbekannte Schurken wie Victor Zsasz, Oswald Cobblepot und Edward Nygma erneut ihr Unwesen treiben. Darüber hinaus wird Jerome Valeska näher in Augenschein genommen, den viele als Joker erwarten. Hinzu kommen Theo Galavan und vor allem Selina Kyle, aka Catwoman. Sie wird nach bisherigen Angaben eine Freundschaft zu einem weiteren Superschurken aus dem DC-Comic-Universum aufbauen. Es wird also spannend werden zu erfahren, was Selina Kyle in jungen Jahren zur berühmten Batman-Schurkin werden ließ.

Doch auch auf der Seite der Helden wird in Staffel 2 einiges an Charakterentwicklung zu verzeichnen sein, wie die "Gotham"-Macher jüngst verlauten ließen. Dass diese Breite und Tiefe der Figurenzeichnung überhaupt möglich ist, liege an einer veränderten Herangehensweise an die Storyentwicklung, wie McKenzie im Interview mit "International Business Times" erklärt. "Der Pilot lief noch so, wie eine übliche Serie und wir fühlten uns mit der Zeit selbst ein bisschen gefangen. In einer Machart, bei der in jeder Episode der Schurke eingeführt wird, der bis zum Ende der Folge gefangen werden soll", so der Schauspieler. Das habe aber der so reichhaltigen Historie des Batman-Universum einen schlechten Dienst erwiesen.

Insofern werde es in "Gotham" keinen "Fall der Woche" mehr geben, sondern man blicke immer auf den Handlungsfaden der gesamten Staffel und Serie. Auf diese Weise könne inzwischen viel tiefergehend über die einzelnen Figuren erzählt werden. Dass dies in Staffel 2 zum Großteil die Superschurken von Gotham City betrifft, hat seinen Genre-Sinn: Wozu bräuchte es sonst einen Superhelden?