- Bildquelle: dpa © dpa

Schon länger macht das Gerücht die Runde, dass "James Bond 007: Spectre" der letzte Agentenfilm für Daniel Craig (48) war. Zwar wurde der zunächst kritisch beäugt, als er in die Fußstapfen großer Namen wie Sean Connery (85) oder Pierce Brosnan (62) trat, doch zuletzt schien er die Fans von sich und seinen Qualitäten überzeugt zu haben. So richtig offiziell ist das Ausscheiden zwar noch nicht, aber Regisseur Sam Mendes (50) erklärt im Interview mit "Empire": "Für mich hat es sich so angefühlt, als würde Daniel am Ende Goodbye zu Bond sagen." Kein Wunder, denn Craig geht am Schluss des Films zusammen mit seiner Liebsten dem sprichwörtlichen Sonnenuntergang entgegen und scheint sich zur Ruhe setzen zu wollen.

Weiter erklärt Mendes: "Er braucht eine Pause und muss mal andere Rollen spielen und sehen, wie er sich danach fühlt." Er selbst beobachte das Ganze genauso gespannt wie die Fans und versichert: "Aber es gibt sicherlich einen Weg, damit er zurückkommen kann. Bond ist nicht tot." Für ein Comeback müsse sich Daniel Craig allerdings zu 100 Prozent bereit fühlen. Vielleicht reizt ihn ja die Vorstellung, bei einem echten Meilenstein dabei zu sein. Schließlich wäre der nächste Film der 25. in der actiongeladenen Reihe. Und wer könnte sonst nach "James Bond 007: Spectre" die Nachfolge von Daniel antreten?

Ein Favorit für das Erbe von Daniel Craig ist "Crimson Peak"-Darsteller Tom Hiddleston (35). Der Brite gibt sich allerdings bescheiden und erklärt im Gespräch mit "E!": "Ich bin ein großer Fan. James Bond ist eine britische Kultur-Ikone und ich denke, das wird er immer sein. Daniel Craig war einer der Besten und ich wette, dass er noch mehr Filme macht." Zuletzt hatte Craig angedeutet, nicht mehr in die Rolle des Geheimagenten schlüpfen zu wollen. Ob "James Bond 007: Spectre" aber wirklich sein letzter Auftritt war, steht noch in den Sternen.