- Bildquelle: Alexander Gellner © Alexander Gellner

Sera Finale kennt sich aus mit Rap. Der Berliner hatte in den Nullerjahren selbst eine vorzeigbare Rap-Karriere, war im Szene-Film „Status Yo!“ zu sehen und zu hören und zeigte sich als Teil des Duos Keule von der humorvollen Seite. Außerdem ist Sera Finale ein geschätzter Texter und Songwriter im Hintergrund. Er schrieb große Teile des Culcha-Candela-Albums „Schöne Neue Welt“, war Co-Autor der Nummer-1-Hits „Je Ne Parle Pas Français“ von Namika und „Astronaut“ von Sido und Andreas Bourani. Außerdem arbeitete Sera Finale für die Großkaliber der deutschen Poplandschaft: für Udo Lindenberg, Helene Fischer, Mark Forster, Deichkind, Lea, Adel Tawil, Shirin David, Johannes Oerding oder Wincent Weiss. Insgesamt erhielt Sera Finale für seine Arbeit bis heute über 30 Gold und 20 Platin-Schallplatten für diverse Singles, Alben und Best-of-Alben.

Trotzdem betrat Sera Finale mit seinem neuem Projekt Neuland. Verkleidet als cooles, gemütliches Rhinozeros namens DIKKA rappt er auf dem Album „Oh Yeah“ für Kinder – über Freundschaft, den „Superpapa“, das erste Mal Zähneputzen, „Pommes mit Mayo“ oder auch mal über „Kakka“. 

Wie wichtig Sera Finale dieses Projekt ist, zeigt sich schon an der Liste der Beteiligten. Für die Aufnahmen gewann er mit den FNSHRS. und The Krauts gleich zwei der begehrtesten Produzententeams Berlins. Als Gäste sind auf dem DIKKA-Album zu hören: Mark Forster, Sido und LEA. Seine Inspiration für dieses Projekt sind und bleiben aber die Kinder, die sich seine Songs anhören – die frechen und lustigen Texte, kombiniert mit bunten Videos und vornedran das rappende Nashorn, das sich zusammen mit den Künstlern traut, sich die Seele aus dem Leib zu erzählen - das ist das, was einen positiven Eindruck auf die Kleinsten unter uns machen kann und sie ermutigt, sich selbst als stark anzusehen.

Die beliebte Sängerin ist auch auf dem emotionalsten Song des Albums zu hören. In dem Duett „Bis zum Mond“ rappt DIKKA über Freundschaft, während LEA geradezu herzwärmend im Refrain singt: „Weißt du eigentlich, wie doll ich dich lieb hab'? / So doll, dass es überall schön drückt / Weißt du eigentlich, wie doll ich dich lieb hab'? / Einmal bis zum Mond und zurück“. Eine Rap-Ballade, bei der sicher auch mal Papa oder Mama feuchte Augen kriegen, spätestens wenn das kleine Mini-Nashorn – Sera Finales Tochter – in ihre herzzerreißende Strophe einsteigt… 

Das offizielle Video