Chronologie aller "Mission: Impossible"-Filme mit Tom Cruise
"Mission: Impossible"-Filme: Die richtige Reihenfolge der Actionfilm-Serie
Tom Cruise als Geheimagent. Müssen die "Mission: Impossible"-Filme nach Erscheinungsdatum geschaut werden? Oder kann man die Reihenfolge zufällig wählen? Hier gibt es alle Infos zum Action-Franchise.
Inhalt: "Mission: Impossible" Reihenfolge aller Filme
- "Mission Impossible"-Filme: Chronologische Reihenfolge
- "Mission: Impossible": Teil 7 und 8
- Gibt es bei den "Mission: Impossible"-Filmen eine richtige Reihenfolge?
Seit 1996 rettete Superstar Tom Cruise in seiner Paraderolle als Geheimagent Ethan Hunt schon mehrmals die Welt. Dabei sind die "Mission: Impossible"-Filme besonders für die waghalsigen Stunts des Hauptdarstellers berühmt. Bis heute unvergessen ist vor allem der Drahtseilakt aus dem ersten Teil.
Aber auch wenn Tom Cruise in Teil 4 ohne Stuntman am Burj Khalifa, dem höchsten Gebäude der Welt, herumklettert oder in Teil 5 an einem startenden Flugzeug hängt, kommt man als Zuschauer:in nicht aus dem Staunen heraus.
Sechs Filme umfasst die "Mission: Impossible"-Reihe bisher, die lose auf den Krimiserien "Cobra, übernehmen Sie" (1966–1973) und "In geheimer Mission" (1988–1990) basiert.
"Mission: Impossible 7" und "Mission: Impossible 8" befinden sich aktuell noch in Produktion und erscheinen voraussichtlich 2022 und 2023.
Da man bei so einer Menge schnell den Überblick verliert und die "Mission: Impossible"-Filme nach Teil 3 im Titel nicht mehr nummeriert sind, haben wir die ganze Reihe chronologisch aufgelistet.
"Mission: Impossible"-Filme: Chronologische Reihenfolge
- 1996: "Mission: Impossible"
- 2000: "Mission: Impossible II"
- 2006: "Mission: Impossible III"
- 2011: "Mission: Impossible – Phantom Protokoll"
- 2015: "Mission: Impossible – Rogue Nation"
- 2018: "Mission: Impossible – Fallout"
- 2022: "Mission: Impossible 7" (Arbeitstitel)
- 2023: "Mission: Impossible 8" (Arbeitstitel)
Mission: Impossible (1996)
Ethan Hunt (Tom Cruise) und sein Team von der Impossible Mission Force (IMF) haben den Auftrag, in Prag die Übergabe einer Diskette zu verhindern, auf der die Decknamen aller verdeckten US-Agenten gespeichert ist. Die Aktion läuft jedoch schief. Bis auf Hunt sterben alle Teammitglieder – darunter auch Jim Phelps (Jon Voight), der Leiter der Mission. Von der CIA erfährt Hunt, dass ein Maulwurf hinter allem steckt. Und da er als Einziger überlebt hat, wird er verdächtigt. Doch Hunt flieht und will zusammen mit dem Ex-Agenten Luther Stickell (Ving Rhames) seine Unschuld beweisen.
Mission: Impossible II (2000)
Der IMF-Agent Sean Ambrose (Ving Rhames)) hat während einer Mission ein tödliches Virus sowie das Gegenmittel in seine Gewalt gebracht und ist untergetaucht. Ethan Hunt bekommt den Auftrag, den Verräter aufzuspüren und das gefährliche Diebesgut sicherzustellen. Dafür machen er und Luther sich zunächst auf die Suche nach der Diebin Nyah (Thandie Newton). Sie ist die Ex-Freundin von Ambrose und soll als Lockvogel dienen. Das Team spürt den ehemaligen IMF-Agenten in Australien auf, wo er das Virus an einen zwielichtigen Pharmakonzern verkaufen will.
Mission: Impossible III (2006)
Ethan Hunt hat sich zur Ruhe gesetzt und möchte mit seiner Verlobten Julia (Michelle Monaghan) eine Familie gründen. Doch dann erhält er einen Anruf von einem ehemaligen Kollegen. Der erzählt ihm, dass seine ehemalige Schülerin von dem Waffenhändler Owen Davian (Philip Seymour Hoffman) entführt worden ist. Ohne zu zögern macht sich der Ex-IMF-Agent zusammen mit Luther, dem Tech-Genie Benji Dunn (Simon Pegg) und anderen Verbündeten an die Verfolgung. Doch die Rettungsaktion geht schief und Hunt schwört Rache. Aber Davian hat noch ein As im Ärmel.
Mission: Impossible – Phantom Protokoll (2011)
Ein IMF-Team unter der Leitung von Ethan Hunt dringt in den Kreml ein. Dort wollen sie Informationen über einen Terroristen namens Cobalt (Mikael Nyqvist) sammeln, der einen Koffer mit Codes für Atomwaffen gestohlen hat. Doch dann wird der Kreml durch eine gewaltige Explosion zerstört und Ethan und sein Team stehen als die Schuldigen da. Die US-Regierung aktiviert daraufhin das Phantom Protokoll und leugnet damit jede Verbindung zur IMF. Jetzt sind Ethan, Benji, Agentin Jane Carter (Paula Patton) und der Analyst William Brandt (Jeremy Renner) bei ihrer Jagd nach Cobalt auf sich gestellt.
Mission: Impossible – Rogue Nation (2015)
Ethan Hunt kommt bei einer Mission der Untergrundorganisation "Syndikat" auf die Spur. Die Vereinigung unter der Führung von Solomon Lane (Sean Harris) steckt hinter großen Terroranschlägen auf der ganzen Welt. Doch der neue CIA-Chef Alan Hunley (Alex Baldwin) glaubt Hunt nicht. Er verdächtigt ihn, die Terroranschläge durchgeführt zu haben und löst die IMF auf. Hunt und sein Team müssen untertauchen, um Lane zu schnappen und ihre Unschuld zu beweisen. Hilfe bekommen sie dabei von der mysteriösen MI6-Agentin Ilsa Faust (Rebecca Ferguson).
Mission: Impossible – Fallout (2018)
Die Terrorgruppe "Die Apostel", eine Splittergruppe der Verbrecherorganisation "Syndikat" soll für einen Unbekannten waffenfähiges Plutonium besorgen. Ethan Hunt und sein IMF-Team werden damit beauftragt, die Übergabe zu verhindern, scheitern jedoch. Um sicherzugehen, dass sie nicht erneut versagen, stellt die neue CIA-Chefin Erica Sloane (Angela Bassett) ihnen fortan den Agenten August Walker (Henry Cavill) zur Seite. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem Plutonium. Dabei machen sie nicht nur Bekanntschaft mit der Waffenhändlerin Alanna Mitsopolis alias Weiße Witwe (Vanessa Kirby), sondern treffen mit Ilsa Faust auch eine alte Bekannte.
"Mission: Impossible": Teil 7 und 8
Im Januar 2019 bestätigte das Filmproduktionsunternehmen Paramount Pictures, dass zwei weitere "Mission: Impossible"-Teile in Planung seien. Die Regie übernimmt Christopher McQuarrie, der zuvor bereits "Mission: Impossible – Rogue Nation" (2015) und "Mission: Impossible – Fallout" (2018) inszeniert hatte.
Neben Tom Cruise in der Hauptrolle als Ethan Hunt kehren in Teil 7 und 8 auch andere bekannte Gesichter zurück – darunter Simon Pegg, Ving Rhames, Rebecca Ferguson, Vanessa Kirby und Angela Bassett.
Zu den Neuzugängen von Teil 7 und 8 der "Mission: Impossible"-Filme zählen Mark Gattis ("Sherlock"), Haley Atwell ("Captain America: The First Avenger"), Pom Klementieff ("Guardians of the Galaxy Vol. 2") und Shea Whigham ("Fast and Furious 9"). Als noch unbekannter Gegenspieler von Tom Cruises Ethan Hunt wurde Esai Morales gecastet.
Über die Handlung von "Mission: Impossible " 7 und 8 ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nichts bekannt.
Die beiden Filme sollten ursprünglich gleichzeitig gedreht werden. Aufgrund der Corona-Pandemie und der daraus resultierenden Verschiebung der Kinostarts wurde dieser Plan allerdings verworfen. Die Dreharbeiten für "Mission: Impossible 7" begannen Ende Februar 2020 in Venedig. Es folgten Aufnahmen in Rom, Norwegen, Abu Dhabi und England. Im September 2021 wurden die Dreharbeiten abgeschlossen.
Die Produktion von "Mission: Impossible 8" startete dann zwei Monate später im November 2021, nachdem Regisseur Christopher McQuarrie noch mal das Drehbuch überarbeitet hatte.
Ursprünglich sollte "Mission: Impossible 7" am 23. Juli 2021 in den US-amerikanischen Kinos starten. Teil 8 sollte am 5. August 2022 folgen. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden die Starttermine aber mehrfach verschoben. Nach aktuellem Stand erscheint Teil 7 nun am 30. September 2022 in den US-Kinos und Teil 8 am 7. Juli 2023.
Gibt es bei den "Mission: Impossible"-Filmen eine richtige Reihenfolge?
Obwohl die "Mission: Impossible"-Filme eine Reihe darstellen, sind die einzelnen Teile in sich geschlossen und können als für sich stehende Filme geschaut werden. Somit spielt die Chronologie keine allzu große Rolle. Das gilt vor allem für die Teile 1 bis 3.
Bei "Mission: Impossible – Rogue Nation" (2015) und "Mission: Impossible – Fallout" (2018) sieht das ein bisschen anders aus. Ab Teil 4 nehmen die Filme inhaltlich sowie mit Figuren Bezug aufeinander.
In den Teilen 1 bis 3 sind Ethan Hunt und Luther Stickell die einzigen Charaktere, die in allen drei Filmen vorkommen. In "Mission: Impossible III" (2006) kommen schließlich noch Benji und Julian als wiederkehrende Figuren dazu, die auch in den späteren Teilen nicht unwichtige Rollen spielen.
Gleiches gilt für die Charaktere William Brandt, der in "Mission: Impossible – Phantom Protokoll" (2011) und "Mission: Impossible – Rogue Nation" (2015) mit von der Partie ist, sowie Ilsa Faust und Solomon Kane, die wiederum in "Rogue Nation" und "Mission: Impossible – Fallout" (2018) zu sehen sind. Guckt man sich also deren zweiten Filmauftritt vor dem ersten an, kann man sich schon wundern, wer diese Personen denn sein sollen.
Schaut man die Reihe hingegen chronologisch, sind Missverständnisse ausgeschlossen – außer man hat nicht aufgepasst.
So, wie es im Moment aussieht, werden "Misson: Impossible" 7 und 8 diesen Trend wohl fortsetzen. Denn auch hier tauchen viele Figuren aus den vorherigen Filmen auf. Zusätzlich ist Schauspieler Esai Morales laut aktuellen Informationen in Teil 7 und 8 der Gegenspieler von Ethan Hunt und seinem Team. Somit bauen auch diese Filme aufeinander auf.
Ergo: Am besten guckt man die "Mission: Impossible"-Filme einfach chronologisch an.