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"Harry Potter"-Spin-off

J.K. Rowling erklärt Ungereimtheiten

22.12.2016 16:19 Uhr / or

"Harry Potter"-Autorin J.K. Rowling dürfte es gewöhnt sein, mit einer Menge Fantheorien konfrontiert zu werden. Das ist auch bei ihrem aktuellen Film "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind" nicht anders.

Ein eifriger "Harry Potter"-Fan hat eine Lücke in der magischen Welt von J.K. Rowling (51) ausfindig gemacht, die im Zusammenhang mit dem Spin-off "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind" stehen.

Die Theorie des Fans geht auf den fünften Band "Harry Potter und der Orden des Phönix" zurück. Darin beauftragt Hogwarts-Schulleiter Professor Dumbledore den fiesen und gemeinen Lehrer Snape damit, Harry Potter in "Legilimentik" zu unterrichten, um dessen Gedanken vor dem dunklen Lord Voldemort zu verschließen. Mit der sogenannten "Legilimentik" ist es möglich, nicht nur geäußerte Gedanken oder spürbare Empfindungen zu offenbaren, sondern auch geborgene Gefühle, Erfahrungen und geheime Wünsche. Dabei erklärt Professor Snape an einem Punkt, dass sich die Gedanken keineswegs wie ein Buch lesen würden.

Doch in dem "Harry Potter"-Spin-off "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind" lässt es die Figur Queenie allerdings genauso ausschauen. Für einen Fan Grund genug, da mal nachzuhaken. Er wendete sich an die Autorin J.K. Rowling höchstpersönlich und schrieb dieser über Twitter: "Snape sagt, dass die Gedanken nicht wie ein Buch zu lesen sind. Aber bei Queenie sah es ganz danach aus. Ich würde mehr über 'Legilimentik' erfahren."

Auf eine Antwort musste der "Harry Potter"-Fan jedenfalls nicht lange warten. J.K. Rowling ging wie ein Vollprofi an die Sache und entgegnete: "Snape musste seine leichte natürliche Veranlagung trainieren. Queenie hingegen wurde von Geburt an mit einem großen Talent versehen, obwohl auch sie auch nicht unfehlbar ist." Wenn das nicht gut gekontert ist!

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