Bloc Party

Bloc Party: Intimacy

Bloc Party sind Kele, Russell, Gordon und Matt. Letzterer erklärt. "Obviously, taking the 'k' off 'block party' - something that's an American spontaneous outbreak of partying - changes the meaning." Also weckt „Bloc Party“ nicht nur Assoziationen an feiernde urbane Wohnblöcke in den Staaten, sondern ruft in seiner wörtlichen Übersetzung „Blockpartei“ auch gleichgeschaltete Kader aus dem Warschauer Pakt in Erinnerung.
Bloc Party
Wer will, kann damit schon im Bandnamen Parallelen zur Arbeit von Bloc Party entdecken: Offensichtlich das Party-Element, das sich wiederfindet im zackigen, modernen AvantRock des jungen Quartetts, der sich beim New Wave bedient und ihn, kantig, widerborstig, sperrig, aber ultimativ tanzbar fürs neue Jahrtausend aktualisiert. Und dann der A-ha!-Effekt, wenn einem die zweite Bedeutung des Namens offenbar wird. Hoppla – da steckt ja noch mehr dahinter. Die haben Köpfchen, die haben Witz, die haben Ahnung. Und man entdeckt Texte, die Wut, Furcht, Protest, Kritik in sehr schlaue und treffende Worte fassen, die Augen öffnen, die Anstöße geben, die aufrütteln.

Bloc Party haben ihren dritten Longplayer "Intimacy" bereits vor der regulären Albumveröffentlichung als Download über ihre Website zum Kauf verfügbar gemacht. Der von Paul Epworth (Silent Alarm) und Jacknife Lee (A Weekend in the City) produzierte Longplayer wurde in Kent und London aufgenommen und von Alan Moulder abgemischt. Einige der zehn Songs zeigen Bloc Party von ihrer experimentellsten Seite, während andere nahtlos an klassische Bloc Party-Nummern wie “Helicopter”, “Banquet” und “So Here We Are” anknüpfen.